Der Tod kein echtes Ende
Der Tod kein echtes Ende, sondern nur ein Übergang des Lebens von einer Dimension in eine andere. Wenn der physische Körper stirbt, lösen sich die Lebensenergien (Prana) und der mentale (psychische) Körper bleibt je nach Stärke des Karmas vorerst bestehen. Sobald die karmische Struktur passiv wird und ihre Kraft verliert, sucht sich diese Energie einen neuen Mutterleib und findet einen neuen Körper. Es gibt keine physischen Orte wie Himmel oder Hölle. Vielmehr erfährt der körperlose Verstand (ohne Unterscheidungskraft) extreme Zustände von Glück oder Unglück, die durch die im Leben gesammelten Eindrücke geprägt sind. Nach dem Tod ist es wichtig, die Erinnerungen an den Verstorbenen loszulassen und Rituale durchzuführen, damit die Energie nicht verstrickt bleibt, sondern frei weitergehen kann. Überlasse die Toten den Toten. Der Tod ist eine Erfindung unwissender Menschen, deren Wahrnehmung auf den physisch-materiellen Körper beschränkt ist. Wer die Grenzen des individuellen Ichs überwindet, erkennt, dass es in Wahrheit nur ein einziges, kontinuierliches Leben gibt – ähnlich wie ein Wassertropfen, der zurück in den Ozean fällt.

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